Manchmal fühle ich mich derzeit so, wie es in der Vorweihnachtszeit sein sollte.
Ruhe. Zeit zuhause. Zeit mit der Familie. Ausmisten. Im Jetzt leben.
Merken was ich brauche und was nicht.
Merken was mir wirklich wichtig ist und worauf ich doch eigentlich gar keine Lust habe.
Und das alles gezwungendermaßen.


Up and Down

Klingt harmonisch? Ja inzwischen überwiegend.
Nachdem auch ich kapiert hatte,
dass dieser Virus auf uns alle eine Auswirkung haben wird,
fand ich die letzte Woche ganz schrecklich und angsteinflösend.
Die Kinder? Die Arbeit? Die Eltern? Essen? Klopapier?
Inzwischen sage ich mir: Hey, es wird weiter gehen.
Wie? Klar, das weiss ich noch nicht…
doch ja, es wird weiter gehen und ich vertraue darauf,
dass es gut oder sogar besser weiter gehen wird.
Ich habe es sogar ein Stück weit in der Hand wie es für mich,
für mein Umfeld und vielleicht auch für mein Land und unsere Welt weiter gehen wird.
(Nein, ich habe nicht vor die Welt zu regieren, doch im Kleinen kann auch ich etwas dazu beitragen.)

Was ich da in den letzten Wochen durchlaufen habe,
ist die typische Reaktion der Menschen auf unerwartete bzw. unerwünschte Veränderungen.
Hier am Modell „4 Zimmer der Veränderung“ erklärt. Vielleicht findest auch du dich wieder?


Typisch Mensch

Zimmer 1 – Zufriedenheit
Die Veränderung ist noch nicht eingetreten, du befindest dich in der Komfortzone

Zimmer 2 – Ablehnung
Eine Veränderung bahnt sich an, doch du schließt noch die Augen
und sagst dir: Ach, mich wird das schon nicht treffen!

Zimmer 3 – Verwirrung
Die Veränderung ist da! Du musst es akzeptieren.
Du weisst noch nicht, wie es weiter gehen wird. Sehr vieles ist unklar.
Hier hast du  jetzt 2 Möglichkeiten:

Entweder du schaust auf die Gefahren, die Horrormeldungen, lässt die Angst dein Herr werden und siehst alles schwarz.
Jammerst bei jedem Telefonat und verbreitest weitere Schauermeldungen.

Oder die 2. Möglichkeit könnte sein, alles sehr ernst zu nehmen, zu schauen was du für dich und deine Mitmenschen jetzt tun kannst
und zu prüfen wovor deine Ängste dich warnen wollen und dabei trotzdem optimistisch in die Zukunft zu schauen.

Du kannst jetzt schon eine Vision entwickeln, wie es nach der Krise für dich und dein Umfeld aussehen könnte.
Was wäre richtig toll? Was möchtest du in Zukunft vermeiden? Trau dich zu träumen. Das gibt Kraft.
Im Zimmer der Verwirrung dürfen wir schon Pläne schmieden und diese auch schon angehen,
auch wenn die Rahmenbedingungen noch nicht im Detail geklärt sind, sprich wenn Unsicherheit gegeben ist.
(Den Zustand absolutzer Sicherheit haben wir übrigens nie…)

Zimmer 4 – Erneuerung:
Der größte Teil der Krise ist überwunden. Erneuerung, neue Ideen, neue Konzepte, neue Lösungen werden umgesetzt.
Nun ist es auch an der Zeit, deine Vision mit Vollgas anzugehen.
Sobald wir Zimmer 4 richtig bewohnen, gelangen wir auch bald wieder in das Zimmer der Zufriedenheit,
also in unsere Komfortzone.
Und ja, die Chance besteht, dass diese noch erfüllender wird als die alte Zone der Vertrautheit.

Die Herausforderung bei diesem Modell ist, dass wir Zimmer 2-4 auf jeden Fall durchlaufen müssen,
damit wir wieder in das erste kommen können.
Das ist der Prozess von Veränderung!

Hast du dich in diesem Modell wieder gefunden? In welchem Zimmer bist du gerade?
Was kannst du tun, um ins nächste Zimmer zu gelangen?

Mut und Vertrauen

Warum schreibe ich dir das? Ich möchte dich ermutigen, aus dieser entrückten Zeit auch etwas Positives zu ziehen.
Nutze die Zeit zuhause, um in dich zu gehen und zu schauen, was du beibehalten möchtest und was du aus deinem Leben verbannen möchtest.
Wie möchtest du die Zukunft mitgestalten?

Eine konkrete Anleitung dazu gibt dir mein kosten.loses Videotraining BE ACTIVE – So erreichst du deine Ziele.
Das Training erklärt die BE-ACTIVE-Methode anhand beruflicher Ziele.
Doch du kannst das Vorgehen natürlich auch auf deine Lebensziele oder deine familiären Ziele anwenden.

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Das Video zeigt dir, warum Ängste wichtig für uns sind und auch ernst genommen werden sollten.
Du siehst auch, wie du es schaffst, dass sie dich trotzdem nicht lähmen.

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Herzliche Grüße und bleib gesund zuhause. 
Alles Gute, 
deine Sonja Zitzmann

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