Am Wochenende haben wir bei herrlichem Herbstwetter eine
2-Tages-Wanderung durch die Wutachschlucht gemacht.

Meine Vorstellung nach dem Blick in die Karte war,
dass die 20 km pro Tag ohne viele Höhenmeter zügig abzulaufen sind.
Wir waren ja schließlich in eine Schlucht.

Die Realität hat sich recht schnell ganz anders gezeigt.
Denn der Weg führte ständig hoch und dann ziemlich steil auch wieder runter.

Mein auf Effizienz getrimmtes Gehirn konnte das überhaupt nicht verstehen.
Was soll das? Warum zieht man den Weg nicht auf einer Höhenlinie durch die Schlucht?
Das wäre doch viel leichter und weniger anstrengend.

Stimmt schon, es wäre weniger anstrengend. Es wäre aber auch weniger abwechslungsreich.
Es wäre wahrscheinlich irgendwie mittelmäßig, durchschnittlich und eventuell auch langweilig.

In Wirklichkeit war dieser Weg spektakulär.
Unten am Wasser konnte ich das Wunder spüren, wie der Fluss sich durch das Gestein gearbeitet hat. Ich konnte die Füße ins Wasser halten und Treibholz bewundern.
Ich war einfach mitten drin.
Oben hingegen, wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt.
Und mit Sonne, denn die war in den Tiefen der Schlucht selten zu finden.

Versuchen wir in unserem Leben nicht auch oft den einfachen Weg zu gehen?
Naja, weil es halt bequemer und vermeintlich sicherer ist.
Was wir da wohl alles verpassen?

Oder machen wir es nicht ähnlich mit unseren Gefühlen.
Lieber im Mittelmaß bleiben, ja nirgendwohin ausreißen und auffallen.

Unangenehme Gefühle drücken wir gerne mal weg.
Wenn wir nicht funktionieren fühlen wir uns schlecht, schwach und wollen, dass es schnell vorbei geht.
Auch unsere angenehmen Gefühle drosseln wir gerne mal.
Es ist ja nicht normal bei uns tanzend und singend durch die Straßen zu laufen.
Wir wollen ja nicht auffallen und vielleicht für gaga gehalten werden.

Findest du dich da irgendwo wieder?

Bist du auch auf der Suche nach dem Hochgefühl – dieser lebendigen strahlenden Lebensfreude?
Ja?

Diese bekommst du, sobald du den Gefühls-Mittelweg verlässt.

Das kannst du tun, 
indem du dir diese tiefen, dunklen, traurigen, unangenehmen Gefühle eingestehst…
indem du dir eingestehst, auch mal unproduktiv oder verletzlich zu sein…
indem du alle Gefühle da sein lässt… und sie wieder gehen lässt…
denn sie gehen garantiert!

Im gleichen Maße wie du in die Tiefe gehen kannst, ohne dich zu verurteilen oder zu leiden, in diesem Maße kommst du auch in deine angenehmen Gefühle.

Und hey, wenn du gelernt hast, durch diese dunklen Momente zu navigieren, wirst du auch immer mehr die Freude annehmen können. Und vielleicht, begegnen wir uns ja bald tanzend auf der Straße (ich werde dich erkennen :-))

Es ist wirklich wie bei der Wanderung.
Ohne Tief kein Hoch.
Ohne Tiefgang kein Hochgefühl.
Ohne Berührung mit dem Wasser, keine Aussicht, kein Weitblick, keine Vision.

Wenn dich dieses Thema ruft, wenn du Lust hast, da tiefer einzutauchen
habe ich ein Geschenk für dich.

Meine Challenge: Machs dir leicht

Du kannst dabei deine Gefühls- und Gedankenwelt erforschen
und bringst ganz sicher mehr Leichtigkeit und Freude in dein Leben.

Alles was du dazu tun musst ist, dich hier anzumelden
und dir 6 Tage lang ca.30 Minuten Zeit für dich gönnen.
Die musst du dir nehmen… dir zugestehen… sonst funktioniert
die Challenge nicht. Ohne Wandern keine Wanderung 🙂


Ich freu mich auf dich,
See you
Deine Sonja

P.S. Save the date: 15.11.21 – 19.30 Uhr neues Onlinetraining „Entscheide dich richtig“.
Ab kommender Woche kannst du dich anmelden. Olé.