Grass is always greener on the other side oder Nachbars Erdbeeren sind süßer
Wirklich? Ist das so?
Woher kommt das, dass wir oft denken, dass andere Menschen in einer besseren Situation seien als wir?

Das Erdbeerfeld

Da Not ja bekanntlich erfinderisch macht, hatte ein Erdbeerbauer in unserem Nachbarort mangels Erntehelfern eine geniale Idee.
Er vermietet einzelne Reihen seines Feldes und man kann die ganze Saison lang „seine“ Erdbeeren pflücken.
Da wir nun stolze Besitzer einer Reihe sind, dürfen wir fleißig reife Früchte ernten. Doch wie ich so unsere Reihe bearbeite, schweift mein Blick immer wieder auf die Beeren der Nachbarreihe.
Wie kann es denn sein, dass da einfach immer viiiieeeeellll mehr und größere Früchte hängen als bei uns?
Naja, objektiv gesehen, hängt da bestimmt die gleiche Anzahl… doch das wirkt in dem Moment ganz anders.

Kennst du diese Gedanken?
Funktioniert auch im Supermarkt, wenn der Kassierer an der Nachbarkasse garantiert schneller arbeitet als deiner.
Oder im Büro, wenn deine Kollegin viel mehr Privilegien im Unternehmen hat, als du.
Oder Zuhause, wenn dein Mann viel mehr Freiraum und Zeit für sich hat, als du selbst.

Dahinter steckt ganz einfach Neid. Ein ganz normales, menschliches Gefühl, das wir sicher alle schon mal erlebt haben.
Oft wird Neid sehr negativ gesehen und man fühlt sich vielleicht sogar schlecht, wenn man neidisch ist.
Doch gegen das Gefühl an sich ist nichts einzuwenden – entscheidend ist, wie wir damit umgehen.

3 Möglichkeiten, wie du mit Neid umgehen kannst

Destruktiv – Das aggressive Vorgehen

Du willst das, was der andere hat und wenn du es nicht haben kannst,
dann greifst du an oder machst es kaputt.

Depressiv – Das lähmende Vorgehen
Da du der Meinung bist, dass du das nicht erreichen kann,
was der andere hat, ziehst du unglücklich durchs Leben und fühlst dich als Opfer.

Positiv – Das bewundernde Vorgehen
Du bewunderst das, was der andere hat, kann oder tut und siehst dein unerfülltes Bedürfnis dahinter.
Dein Ehrgeiz wird geweckt und diese Form des Neides ist ein Ansporn, der dazu dient, selbst besser zu werden oder herauszufinden, was du wirklich willst.

Sicher ist das dritte Vorgehen das gesündeste und nützlichste für alle. 
Denn es hilft uns, zu erkennen woher der Neid kommt und was wir tun können, um auch in die erwünschte Situation / Position zu kommen.

Um nochmal auf das Beispiel mit dem Erdbeerfeld zurück zu kommen.
Welches Bedürfnis meinerseits steckt dahinter, dass ich neidisch auf Nachbars Erdbeeren sein muss?
Es ist schlichtweg der Wunsch, viele Erdbeeren zu haben.
Da in den ersten Wochen noch nicht viele Reife an den Stöcken hingen,
war dieses Bedürfnis nicht erfüllt und ich bin unbewusst auf die Suche nach einer Lösung gegangen.
Mundraub wäre eine gewesen, doch ich konnte mich grade noch beherrschen 🙂

Doch jetzt, nach einigen Sonnentagen, hängen die Pflanzen so voll mit den roten Leckereien, dass mich die Reihe nebenan gar nicht mehr interessiert – mein Bedürfnis ist erfüllt.

Du hast die Wahl

Sobald dir dieser Mechanismus bewusst ist, hast du die Wahl,
wie du mit dem Gefühl Neid umgehst. Sprich, wenn eines deiner Bedürfnisse nicht erfüllt ist, kannst du auf die Suche nach Lösungen gehen.

Genau dafür organisiere ich dem Vision Walk.

Er richtet sich an alle, die im beruflichen Kontext unerfüllte Wünsche haben.
Wir werden gemeinsam das Bild deiner beruflichen Zukunft schaffen, das
dich magisch anzieht und das deine Bedürfnisse sichtbar macht.

Neugierig geworden?

Hier findest du alle Informationen (hier klicken!)

Der Vision Walk findet am 25.05.2020 um 19.30 Uhr statt.
Zu 100% online – das gab es so noch nie!
Noch sind ein paar Plätze frei und du kannst dich hier anmelden.
Also sei schnell:

Deine Anmeldung zum Vision Walk (hier klicken!)

Ich freue mich drauf!
Alles Gute,
Sonja Zitzmann

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