Hast du dein Handy im Griff oder beherrscht es dich?
Unser Smartphone verbindet uns mit der Welt und gerade in den vergangenen Monaten hat dies noch an Bedeutung zugenommen. Doch dieses liebe, technische Gerät hält auch Gefahren bereit.
Es macht uns süchtig und trennt uns auch von uns selbst.
Soweit kann es kommen, wenn wir unseren Umgang damit nicht reflektieren und ggf. korrigieren.
Doch warum?

Der Mensch ist immer auf der Suche nach Belohnung und dem damit verbundenen Glücksgefühl.
Glücksgefühle entstehen u.a. nach dem Sport, beim Essen von Schokolade oder eben durch den Blick aufs Handy.
Denn jedes Blinken, Piepen oder Vibrieren verspricht eine Belohnung in Form von Likes, Informationen oder Bildern.
Da diese Belohnung über das Handy so leicht und schnell zu haben ist, wollen wir immer mehr davon – wir werden süchtig.

Ein Smombie (zusammengesetzt aus Smartphone und Zombie) ist ein handysüchtiger Mensch.
Ich beschreibe mal eben sein Verhalten:


Ein Smombie schaut morgens als erstes auf sein immer eingeschaltetes Handy, um Mail, Nachrichten und Soziale Netzwerke zu checken.
Er nimmt das Mobil mit ins Bad, um ja nichts zu verpassen.
Im Auto oder im Bus, prüft er ständig den Eingang neuer Nachrichten. 
Sobald irgendwo kein Empfang ist, wird er nervös.
Beim Arbeiten liegt das Handy neben dem PC, damit ja nichts verpasst wird.
Auf Nachrichten reagiert er sofort.
Das alles führt dazu, dass er sich kaum auf eine Sache konzentrieren kann.
Auch im Gespräch mit Freunden am Abend, ist das Smartphone immer dabei und wird gecheckt.
Klar, mit ins Schlafzimmer darf es auch, es ist ja auch der Wecker…
und wer weiß, vielleicht gehen ja nachts noch Neuigkeiten ein, auf die sofort reagiert werden muss.

Sei mal ehrlich zu dir selbst, wieviel Smombie steckt in dir?
Ich bin total erschrocken, was die „Coronazeit“ aus mir und meinem Handyverhalten gemacht hat.
Bei vielen der eben genannten Punkte nicke ich inzwischen mit dem Kopf.
Das stört mich tierisch, da ich ja gerne mein eigener Herr, bzw. meine eigene Frau bin und mich nicht von der Technik beherrschen lassen will.
Daher habe ich mir ein paar Dinge vorgenommen, die mich wieder bewusster mit diesem durchaus hilfreichen Ding umgehen lassen.

Vielleicht hast ja auch du Lust, wieder etwas mehr „abzuschalten“.

– Wenn du ohne wichtigen Anlass auf dein Handy schauen willst, also um einfach mal zu checken,
dann mach bewusst etwas anderes. Atme bewusst 3x tief durch, mach einen Luftsprung oder iss ein Stück Obst
– Installiere einen kompliziert einzugebenden Sperrcode. Der hindert dich auch am schnellen Blick auf die Posts
– Schalte dein Handy erst nach dem Frühstück ein
– Verbring die letzte Stunde des Tages handyfrei
– Kauf dir eine Armbanduhr. Denn nutzen wir das Smartphone als Uhr, bleibt es häufig nicht beim Blick auf die Zeitangabe
– Kauf dir einen Wecker, denn im Schlafzimmer hat das Handy nichts verloren.
– Bist du versucht, etwas Schönes zu fotografieren, um es zu posten, versuche dies gelegentlich
zu unterlassen und erzähle stattdessen einem Menschen davon.
Du kannst gespannt sein, auf seine Reaktion.
– Geh raus in die Natur – ohne Handy. Solltest du dies aus Sicherheitsgründen nicht wollen, dann nimm es mit und schalte es aus.
Bei diesem Spaziergang passieren so viele positive Dinge gleichzeitig.
Da du keine mediale Ablenkung hast, konzentrierst du dich auf das hier und jetzt.
Du kommst wieder bei dir an und die Natur erdet dich.
Das baut deinen Stress ab und lässt dich klare Gedanken fassen.
Probiere es mal aus.

Lust auf einen ganzen handyfreien Tag?
Dann schnapp dir noch einen der beiden Restplätze beim Wald Walk am kommenden Samstag, 11.7.20.
Handyfrei machen wir uns auf den Weg, um Antworten auf deine beruflichen Fragen zu finden.
Ganz nebenbei kommst du wieder bei dir selbst an, 
was volle Power und Lebensfreude für dich bedeutet.

Infos und Anmeldung zum Wald Walk (hier klicken!)

Sollte das nicht genug Ansporn für dich sein, verspreche ich dir, dass wir deine inneren Barrieren ablegen,
die dich daran hindern, 
endlich den Job zu machen, der dich glücklich macht.

Ich bin dabei (hier klicken!)

Ich freu mich auf dich!

Deine Sonja

P.S. Es gibt kein WIFI im Wald, doch eine viel bessere Verbindung.

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